• Aoi Matsuri 2012 (16.05.)

    Nachdem es wegen Regen um einen Tag nach hinten verschoben worden ist, fand am 16. Mai das Aoi Matsuri (葵祭) in Kyoto statt. Das Aoi Matsuri gilt als eines der drei Hauptfeste von Kyoto, neben dem Jidai… [lesen]

    Aoi Matsuri 2012 (16.05.) Aoi Matsuri 2012 (16.05.)

    Tempel Daigoji zur Kirschblüte (16.04.)

    Der Tempel Daigoji (醍醐寺) ist eine ziemlich große Tempelanlage im Südosten von Kyoto. Am einfachsten erreicht man den Daigoji, wenn man mit der Tozai-Bahnlinie bis zur Station Daigo (醍醐) fährt.… [lesen]

    Tempel Daigoji zur Kirschblüte (16.04.) Tempel Daigoji zur Kirschblüte (16.04.)

    Kendo: Das 108. Enbu Taikai in Kyoto, 2012

    Jedes Jahr findet in Kyoto für vier Tage während der Golden Week das Enbu Taikai (演武大会 oder auch Kyoto Taikai 京都大会) im Butokuden und Budo-Center statt. Vom 2. bis zum 5. Mai bauen dort… [lesen]

    Kendo: Das 108. Enbu Taikai in Kyoto, 2012 Kendo: Das 108. Enbu Taikai in Kyoto, 2012

    Yabusame (Bogenschießen vom Pferd aus) am Shimogamo-Schrein (03.05.)

    Als Vorlauf zum Aoi-Matsuri (葵祭) am 15. Mai finden derzeit verschiedene Events in Kyoto statt, speziall am Shimogamo-Schrein. So fand am 3. Mai am Shimogamo Yabusame (流鏑馬) statt, Bogenschießen… [lesen]

    Yabusame (Bogenschießen vom Pferd aus) am Shimogamo-Schrein (03.05.) Yabusame (Bogenschießen vom Pferd aus) am Shimogamo-Schrein (03.05.)

    60. Alljapanische Präfektursmeisterschaft Kendo 2012 in Osaka (29.04.)

    Am 29. April fand in Osaka wieder die 60. Alljapanische Präfektursmeisterschaft in Kendo statt. 47 Präfekturen traten gegeneinander an, um den Titel der besten Präfektur mit nach Hause zu nehmen. Gewinner 1.… [lesen]

    60. Alljapanische Präfektursmeisterschaft Kendo 2012 in Osaka (29.04.) 60. Alljapanische Präfektursmeisterschaft Kendo 2012 in Osaka (29.04.)

    Impressionen Kirschblüten 2012 in Kyoto

    Ein kleiner Ausschnitt aus meiner diesjährigen Ausbeute an Kirschblütenfotografie. In Gion 祇園 Wer nur mit der Kombination "altes Kyoto" und "Kirschblüte" glücklich ist, wird wohl nur im ältesten… [lesen]

    Impressionen Kirschblüten 2012 in Kyoto Impressionen Kirschblüten 2012 in Kyoto

    Reise in den Norden von Kyushu: Einleitung

    Vom Abend des 27. März bis zum 03. April geht es für mich zum ersten Mal nach Kyushu (九州), eine der vier Hauptinseln Japans. Während die Reise am Anfang bis in den Süden von Kyushu geplant war,… [lesen]

    Reise in den Norden von Kyushu: Einleitung Reise in den Norden von Kyushu: Einleitung

    Handwerk in Kyoto: Kaikado, Dosen zur Aufbewahrung

    Das Handwerksgeschäft Kaikado (開花堂) stellt seit seiner Gründung 1875 Dosen von höchster Qualität her. Am liebsten würde ich ja den Begriff "Teedosen" verwenden, aber das würde die Sache nicht… [lesen]

    Handwerk in Kyoto: Kaikado, Dosen zur Aufbewahrung Handwerk in Kyoto: Kaikado, Dosen zur Aufbewahrung

    Handwerk in Kyoto: Tsujiwa Kanaami, Küchenartikel aus Drahtnetz

    Der Dank für diesen Artikel geht an Frau Dr. Meyer von der Universität Tübingen. Von ihrer Webseite ( www.kyotomeishozue.de ) habe ich überhaupt erst von Tsujiwa Kanaami erfahren. Es wird dringend… [lesen]

    Handwerk in Kyoto: Tsujiwa Kanaami, Küchenartikel aus Drahtnetz Handwerk in Kyoto: Tsujiwa Kanaami, Küchenartikel aus Drahtnetz

    Reise nach Nagoya, Tag 2, Teil 1: Die Töpferstadt Tokoname (20.02.2012)

    Vorgeschichte: Neue Quest: die sechs alten Brennöfen Japans (Töpferei) Alle Artikel zur Reise nach Nagoya: Kategorie "Vier Tage in Nagoya: Seto und Tokoname" Reise nach Nagoya, Tag 1: Nagoya, dessen… [lesen]

    Reise nach Nagoya, Tag 2, Teil 1: Die Töpferstadt Tokoname (20.02.2012) Reise nach Nagoya, Tag 2, Teil 1: Die Töpferstadt Tokoname (20.02.2012)
  • Fotografien auf Flickr - Lizensiere Bilder von Satori Nihon über gettyimages!

Flug mit Turkish Airlines und glorreiche Rückkehr nach Japan

Mittwoch, 28. August 2010, ich bin heil in Japan. Naja, fast heil. Da ich fantastischerweise einen Koffer (!) ins Auge (!!) bekommen habe, sehe ich jetzt erstmal eine Woche lang aus wie ein verletzter Yakuza. Aber alles halb so wild.

Zum Flug…

Statt wie letztes Jahr bin ich dieses Mal mit Turkish Airlines von Stuttgart über Istanbul nach Osaka (Kansai International) geflogen. Preislich mit 807 Euro das günstigste, was ich finden konnte. Lufthansa hätte mich um 1300 Euro erleichtert. Die Zeit, in der ich fliege, ist aber Hochsaison in Japan, daher generell etwas teurer.

Der Flug von Stuttgart nach Istanbul war bis zum letzten Platz voll, die Beinfreiheit hat mich aber positiv überrascht (bei fast 190 cm Größe). Weniger begeistert war ich von den Ansagen, die zu 70% nur auf türkisch gesprochen wurden. Zum Glück hatte ich aber eine nette Nebensitzerin, die mir übersetzt hat – leider aber auch ziemlich ungern flog.

Die Aufenthaltszeit in Istanbul waren gerade einmal zwei Stunden, wobei man hier bei zwei Sachen aufpassen musste: 1) Die Zeitverschiebung um eine Stunde und 2) der Transitdurchgang war ziemlich versteckt. Wegen ersterem war ich ziemlich überrascht und habe mich gefragt, warum auf einmal alle aufstanden, obwohl es laut meiner Uhr noch eine Stunde dauern sollte bis zum Boarding. Ach ja, mein Gate nach Osaka war natürlich das Allerallerhinterste.

Beim Langstreckenflug war ich dann deswegen überrascht, dass von den 70 bis 100 Sitzen in meinem Bereich nur etwa 10 belegt waren. Freie Platzwahl war daher fast schon untertrieben. Beinfreiheit war hier noch besser, die Filmauswahl beachtlich, aber türkisches Minced Beef  möchte ich jetzt eine Weile nicht mehr essen (einmal von Stuttgart nach Istanbul, zweimal nach Osaka – das alternative Menü hat mich aber noch weniger angemacht) – das Essen war insgesamt aber gut.

Insgesamt kann ich Turkish Airline sehr empfehlen. Günstiger Preis, gute Qualität und nettes Personal. Mal schauen, ob ich noch derselben Meinung bin, wenn ich mal die Hotline anrufen muss.

…und die glorreiche Rückkehr

Mit 20 Minuten Verspätung bin ich dann in Osaka gelandet. Die Information, dass ich letztes Jahr Austauschstudent an der Doshisha Universität war, stellte sich wieder als Freifahrtschein durch die Kontrolle und den Zoll heraus. Bei der Passkontrolle wollte man mir aber erstmal nicht glauben, dass die angegebene Adresse mein eigenes Mietapartment sein soll.

Beamter: “Diese Adresse ist…?”
Ich: “Mein eigenes Apartment”
Beamter: “Von ihrer Freundin?”
Ich: “Nein, eigenes…”
Beamter: “Freundin?”
Ich: “NEIN!

….Smalltalk über Doshisha, finanzielle Situation und ganz wichtig: mein Rückflugtermin.

Nachdem wir uns dann otsukaresama gedisst haben, durfte ich endlich zum Koffer- und damit auch Zollbereich. Ich hatte auf meiner Custom Declaration nach langer Überlegung extra “Restricted Items” angekreuzt, da ich Kartoffeln dabei hatte. Kontrolle? Pustekuchen! “Ah, Doshisha?” und durch war ich. Den Zettel hat sie nicht mal richtig angeschaut! War aber auch besser so, denn auf diese Weise habe ich gerade noch so den zweiten Bus meiner Planung erreicht, so kam ich dann 30 Minuten später in Kyoto an als geplant – meine Freundin hat es überlebt.

Kyoto – hach, wie nostalgisch das hier doch alles ist. Die Gebäude, die Japaner, die Tatsache, dass man rausgeht und einfach anfängt zu schwitzen. Ja, es ist wieder verdammt heiß hier. Meine erste Übernachtungsstation bei einem Freund war nachts über nicht gekühlt, entsprechend schlaflos war die Nacht, seit 5 Uhr morgens bin schon wach. Dass ich überhaupt bis 5 Uhr etwas schlafen konnte, lag wohl an den fünf Bier und dem vollen Magen vom Yakiniku All you can eat (焼肉食べ放題) am Abend.

Inzwischen bin ich in meinem Apartment (nicht von meiner Freundin…, aber mit!) für den nächsten Monat umgezogen und ich muss sagen, es ist Gold wert. Genau soviel muss ich auch leider zahlen, 80.000 Yen kostet die gute Wohnung. Aber inzwischen verstehe ich auch, warum. Unter anderem sehr schöne Lage (zwei berühmte Tempel/Schreine in der Nähe, direkt an der Töpferstraße Gojo 五条 dran) und eine Dachterasse. Am 27. August kehre ich dann zu der Wohnung meines Freundes zurück für den Rest der Zeit – das wird eine harte Umstellung.

Bilder kann ich zwar machen, aber noch nicht hochladen – ich habe tatsächlich mein Verbindungskabel Kamera-PC vergessen. Das wird ein Besuch bei Yodobashi wert sein.

Am Schluss möchte ich nochmal auf die Karte hinweisen, wo man sehen kann wo ich mich gerade befinde (zumindst grob) und was ich noch vorhabe:


Japan 2010 auf einer größeren Karte anzeigen

Und hach, japanisches Internet…

Das Wort des Vortages erspare ich euch an dieser Stelle. Das war nicht mal annähernd Jugendfrei.

Ähnliche Artikel

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Alles, In Japan, Japanaufenthalt 2010, Kansai, Kyoto, Nützliches zu wissen, Sonstiges und getagged , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

  • Artikel

  • Auf Google+






  • Anmelden

  • Mehr Bilder von Flickr