• Aoi Matsuri 2012 (16.05.)

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    Tempel Daigoji zur Kirschblüte (16.04.)

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    Kendo: Das 108. Enbu Taikai in Kyoto, 2012

    Jedes Jahr findet in Kyoto für vier Tage während der Golden Week das Enbu Taikai (演武大会 oder auch Kyoto Taikai 京都大会) im Butokuden und Budo-Center statt. Vom 2. bis zum 5. Mai bauen dort… [lesen]

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    Yabusame (Bogenschießen vom Pferd aus) am Shimogamo-Schrein (03.05.)

    Als Vorlauf zum Aoi-Matsuri (葵祭) am 15. Mai finden derzeit verschiedene Events in Kyoto statt, speziall am Shimogamo-Schrein. So fand am 3. Mai am Shimogamo Yabusame (流鏑馬) statt, Bogenschießen… [lesen]

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    60. Alljapanische Präfektursmeisterschaft Kendo 2012 in Osaka (29.04.)

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    Impressionen Kirschblüten 2012 in Kyoto

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    Reise in den Norden von Kyushu: Einleitung

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    Handwerk in Kyoto: Kaikado, Dosen zur Aufbewahrung

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    Handwerk in Kyoto: Tsujiwa Kanaami, Küchenartikel aus Drahtnetz

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Pers(önliches, Vers)chiedenes 2010#1

Seit etwas mehr als drei Wochen bin ich wieder in Japan und habe sogar schon eine ganze Reise hinter mir.

Letztes Jahr war ich ein halbes Jahr hier und Japan war bis zum letzten Tag etwas fremdartig für mich, auch wenn ich mich sehr wohl gefühlt habe. Dieses Gefühl der Fremde habe ich diesmal überhaupt nicht, mir kommt alles gleichzeitig neu und doch vertraut vor. Klar, Kanji sind nach wie vor ein Graus, aber vielen Standard-Situation (Einkaufen, Ansagen in Bus und Bahn etc.) gegenüber bin ich nun viel besser gewappnet und kann besser damit umgehen. Natürlich hilft es auch, in Form einer Freundin eine Person vor Ort zu haben, die mit dem ganzen Wahnsinn aufgewachsen ist. Ich bin quasi fürs Sightseeing zuständig (“Ich will das sehen, und dies,…!” etc.), sie fürs Verstehen und Erklären (“Wenn wir das so und so machen, sparen wir XY Yen. Und wusstest du, dass historische Persönlichkeit AF hier LA getan hat?” etc.).

Derzeit kommt es mir so vor, als ob Kyoto von spanisch (oder portugiesisch) sprechenden Touristen überschwemmt wird. Auf 20 spanische Touristen kommt vielleicht ein englischsprachiges Pärchen. Vor drei Tagen ist mir dann der Super-GAU im Bus passiert: vier spanische Touristen, drei davon weiblich und diese allesamt in Yukata. Das war wirklich kein schöner Anblick.

Das Wetter ist ziemlich wechselhaft. In letzter Zeit hat es zwar oft geregnet, aber das brachte keine Abkühlung. Zwischen Regentagen liegen dann die berüchtigten, extrem heißen Sommertage, in denen man am besten gar nicht rausgehen sollte (oder acht Liter Wasser vom Nashinoki-Schrein nach Gion schleppen).

Meine jetzige Wohnung ist genial, aber super teuer (80 000 Yen).  Mein Geldbeutel ist daher wirklich erleichtert, dass ich am 27. August umziehe. Dann werde ich mit einem deutschen Freund ein kleines Haus nördlich der Gojo-Straße Gion (五条祇園) teilen und zahle dann nur noch 30 000 Yen im Monat. Diesen Monat ist mir auch wieder klar geworden, wie teuer Japan sein kann, wenn man nicht genau aufpasst. Die einwöchige Reise war sehr teuer, weil wir viele Stationen hatten – Gesamtkosten schätze ich auf etwa 80 000 bis 100 000 Yen. Für Kyoto habe ich mir eine Monatskarte für den Bus gekauft, auch wieder 9200 Yen weniger. Die täglichen Kosten schwanken ziemlich: von fast gar nichts (600 Yen für ein Essen) bis 5000 oder 10 000 Yen (Ausflug mit tollen Sachen zum kaufen, zum Beispiel Stadt Uji) ist alles drin. Pro Tempel muss man auch mit mindestens 500 Yen (Eintritt) rechnen, mit Mamori dann entsprechend mehr oder wenn der Tempel eine besondere Halle oder mehrere Gärten hat (zusätzlicher Eintritt, gierige Bhuddisten!).

Die effektivste Methode, nervende Japaner loszuwerden ist nach wie vor, auf japanisch zu antworten. Dann können sie ihr “Englisch” nicht üben und verlieren ganz schnell ihr Interesse.

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