Artikel
- Alles (227)
- Neuigkeiten (48)
- Neuigkeiten aus Japan (5)
- Vorgestellte Artikel (Featured) (15)
- In Japan (138)
- Kultur (130)
- Tempel und Schreine (42)
- Essen (17)
- Trinken (46)
- Tee (38)
- Nihonshu (Sake) (2)
- Literatur (7)
- Tsurezuregusa (6)
- Bonsai (1)
- Ästhetik (13)
- Keramik (2)
- Budo / Kampfkunst (17)
- Kendo (16)
- Dojo-Vorstellung (4)
- Iaido (1)
- Kyudo (1)
- Kendo (16)
- Feste (8)
- Nô (1)
- Momiji / Herbstfärbung (1)
- Chado (Teezeremonie) (1)
- Sonstiges (68)
- Google Android (3)
- Über das Bloggen (4)
- Tierwelt (5)
- Hintergrund des Monats (8)
- Fotografie (11)
- HDR (9)
- Langzeitbelichtung (1)
- Nützliches zu wissen (19)
- Lustiges (15)
- Shop (1)
- Alle Regionen (134)
- Alles (227)
Anmelden
In diesem Blog registrieren.
-
-

Lizensiere Bilder von Satori Nihon über
gettyimages!
Fotografien auf Flickr
-
-
Neueste Artikel
- Reise nach Nagoya, Tag 1: Nagoya, dessen Spezialitäten und das Apa Hotel Nagoya Sakae
- Neue Quest: die sechs alten Brennöfen Japans (Töpferei)
- Alle Bilder von 2010 nun auch auf Flickr
- Bereich Digital aktualisiert: Rückkehr von “Japanisch schreiben auf Google Android Handys”
- Setsubun 2012: die Dämonen sind los!





Kyoto Butokuden 武徳殿 29. September 2010
Das Butokuden ist heute das älteste Dojo in Kyoto und es wird neben Kendo auch noch Iaido dort trainiert. Auch wenn es heute eine besondere Stellung unter den Dojos inne hat, kann das Butokuden auf eine wechselhafte Geschichte zurückblicken.
Geschichte
Zusammen mit dem Heian-Jingu (平安神宮) wurde das Butokuden geplant und 1899 (Meiji 28) fertig gestellt worden (Heian-Jingu: 1895). Das Butokuden diente als Übungsplatz für japanische Kampfkünste und wurde später zu einer speziellen Kampfkunstschule. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Butokuden von den alliierten Besatzungstruppen konfisziert, 1951 wurde es von der Stadt Kyoto gekauft, ab 1952 dann von der Polizeit genutzt. Allerdings nur bis 1956, dann übernahm die Fakultät für Musikwissenschaften der Kunstuniversität Kyotos (京都市立芸術大学音楽学) das Butokuden.
In den 80er-Jahren zog die Musikfakultät um und ließ das Butokuden ungenützt zurück. Die Alljapanische Kendo-Föderation und der Kyoto-Kendoverband appellierten an die Stadt, das Butokuden weiterhin zu erhalten. Das Butokuden wurde dann zum Nationaldenkmal und ist für die Kampfkünste eine Art Heiligtum in Japan.
Bezüglich Kendo trainieren heute vor allem hochgraduierte Kendoka im Butokuden. Für 200 Yen darf man mittrainieren, aber man sollte mindestens den 1. Dan haben.
Bilder
Alle Bilder vom Butokuden
Der alte Herr in weiß ist einer der wenigen noch lebenden 9. Dan Träger
Videos
In dem aufgenommenen Video leitet ein 8. Dan das Training (lehnt sich im Video vom Erwachsenentraining an die Säule an). Davor gab es allerdings noch ein Kindertraining.
Erwachsenentraining
Kindertraining
PS: Die Atmosphäre im Butokuden ist trotz heiligen Dojo ziemlich locker. Ohne Probleme darf man beim Training zuschauen, dabei etwas trinken ist auch ok – ja, sogar reden darf man.
PPS: Achtung, Sarkasmus.
Ähnliche Artikel