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Nachdem es wegen Regen um einen Tag nach hinten verschoben worden ist, fand am 16. Mai das Aoi Matsuri (葵祭) in Kyoto statt. Das Aoi Matsuri gilt als eines der drei Hauptfeste von Kyoto, neben dem Jidai… [lesen]
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Am 29. April fand in Osaka wieder die 60. Alljapanische Präfektursmeisterschaft in Kendo statt. 47 Präfekturen traten gegeneinander an, um den Titel der besten Präfektur mit nach Hause zu nehmen. Gewinner 1.… [lesen]
Ein kleiner Ausschnitt aus meiner diesjährigen Ausbeute an Kirschblütenfotografie. In Gion 祇園 Wer nur mit der Kombination "altes Kyoto" und "Kirschblüte" glücklich ist, wird wohl nur im ältesten… [lesen]
Vom Abend des 27. März bis zum 03. April geht es für mich zum ersten Mal nach Kyushu (九州), eine der vier Hauptinseln Japans. Während die Reise am Anfang bis in den Süden von Kyushu geplant war,… [lesen]
Das Handwerksgeschäft Kaikado (開花堂) stellt seit seiner Gründung 1875 Dosen von höchster Qualität her. Am liebsten würde ich ja den Begriff "Teedosen" verwenden, aber das würde die Sache nicht… [lesen]
Der Dank für diesen Artikel geht an Frau Dr. Meyer von der Universität Tübingen. Von ihrer Webseite ( www.kyotomeishozue.de ) habe ich überhaupt erst von Tsujiwa Kanaami erfahren. Es wird dringend… [lesen]
Vorgeschichte: Neue Quest: die sechs alten Brennöfen Japans (Töpferei) Alle Artikel zur Reise nach Nagoya: Kategorie "Vier Tage in Nagoya: Seto und Tokoname" Reise nach Nagoya, Tag 1: Nagoya, dessen… [lesen]
Prüfung zum ersten Dan: Anmeldung und Vorbereitung
Am 18. August hatte ich es endlich geschafft, mich beim Kyoto Kendo Verband anzumelden (京都府剣道連盟、kyôtofu kendô renmei. Tolle Seite haben die übrigens: www.kyoto-kenren.or.jp).
Zusammen mit einer japanischen Freundin vom Kendozirkel Kenrenkai (Dôshisha Universität) habe ich mich aufgemacht, mich für den Verband und für die Prüfung zum ersten Dan anzumelden, die am 19. September im Budo-Center stattfindet. Beides wird normalerweise gesammelt über den Verein gemacht, aber da ich etwas spät dran war, mussten wir persönlich zum Büro vom Kyoto Verband gehen. Ziemlich unscheinbares Gebäude.
Ohne Verein geht eine Anmeldung im Verband nicht, von daher war es doch gut, mit besagter Freundin hinzugehen, anstatt alleine – wie ursprünglich geplant. Die Anmeldung als Student der Doshisha Universität, Verein Kenrenkai hat dann insgesamt 4350 Yen (etwa 40 Euro) gekostet, davon 2000 Yen Gebühr für die Neumitgliedschaft, 2000 Yen als Student und 350 Yen für den Mitgliedsausweis. Die Anmeldung für die Prüfung zum ersten Dan machte dann nochmal 3150 Yen (etwa 29 Euro).
Anmeldeschein
Im Gegensatz zu Deutschland muss man in Japan bei den Danprüfungen neben Praxiseinsatz und Nihon Kendo Kata noch einen schriftlichen Test ablegen. Bei der Anmeldung zur Prüfung bekommt man eine Auswahl an Fragen, die im Test vorkommen können. Bisher war ich eigentlich kein Befürworter solcher schriftlichen Prüfungen und war froh, dass es diese in Deutschland nicht mehr gibt. Nachdem ich mich aber nun mit den Fragen beschäftigt habe, hat sich meine Meinung geändert. Wenn Musterantworten im Sinne der alljapanischen Kendoföderation verfügbar sind, würde ich solche schriftlichen Tests jetzt unterstützen. Beim ersten Dan sind das natürlich sehr grundlegende Fragen, bei meiner Prüfung konnten zwei der folgenden Fragen drankommen, die fett gedruckten Fragen kamen schließlich dran:
Ich war froh, dass die Kata-Frage nicht drankam!
Je nach Dangrad gab es dann schwierigere Fragen wie z. B. Punkte bei Kirikaeshi, das Kamae des Gegenübers zerstören etc. Bei meinen Fragen hat mir besonders die zweite Frage gefallen, sollte es doch spätestens hier auch dem letzten Kendo-Genie mit 4. Kyu auffallen, dass man alles zuerst “langsam, groß und zielgenau” machen sollte und erst wenn man besser wird, “schneller, stärker, aber immer zielgenauer”. So zumindest lautet ein Punkt der Musterantworten. Aber wie immer gilt: “Training kommt zuerst!” (und nicht die Buchlektüre). Um aber einen theoretischen Grundschatz aufzubauen, mit dem man Kendo dann auch verbal vermitteln kann, sind solche Prüfungen sicherlich nicht schlecht. Man hat sich dann zumindest mal damit auseinandergesetzt. Da japanisch immer noch sehr schwierig ist, gerade mit Spezialvokabular, habe ich am Vortag der Prüfung zuerst den Text der Antworten auswendig gelernt, je nach Zeit dann noch das eine oder andere Kanji, damit es kein reiner Hiragana Text wird.
Kata konnte ich zeitlich leider nicht üben, daher bin ich es nur im Kopf durchgegangen und für die dritte Form (wegen Fußarbeit) noch ein Video angeschaut. Zum Glück braucht man hier für den ersten Dan aber nur Form 1 bis 3 (zweiter Dan: 1 bis 5, dritter Dan: 1 bis 7).
Soweit zur Vorbereitung…
Die Erzählung vom Prüfungstag folgt und erscheint am Donnerstag, 22. September 2011.
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