• Setsubun 2012: die Dämonen sind los!

    Im Rahmen der Setsubun-Feierlichkeiten finden derzeit überall in Kyoto Rituale statt. Zu den Highlights zählen hier sicherlich die zahlreichen Dämonentänze (Oni-Odori 鬼踊り), die mit dem Verjagen… [lesen]

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    Spaziergang durch die Teramachi: Teefirma Ippodo, Schrein Shimogoryo und Tempel Gyoganji (26.01.)

    Die meisten werden die Straße Teramachi (寺町) vermutlich nur als große Einkaufspassage kennen. Dies ist aber nur ein kleiner der Teramachi (genauer gesagt: der zwischen Shijo 四条 und Karasuma-Oike… [lesen]

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    Teeladen: Ryo’oen in Kyoto

    Der Teeladen Ryo'oen(柳桜園) in Kyoto ist ein kleiner Teeladen in einer Seitenstraße der Teramachi, etwas südlich vom ehemaligen Kaiserpalast Gosho. Was den Laden interessant macht, ist vor allem… [lesen]

    Teeladen: Ryo’oen in Kyoto Teeladen: Ryo'oen in Kyoto

    Kyudo: Wettkampf im Tempel Sanjusangendo, Kyoto (15.01)

    Heute fand im Sanjusangendo (den ich schon 2010 besucht habe), ein großes Kyudo-Turnier mit Teilnehmern aus ganz Japan statt (三十三間堂大的全国大会). Leider konnte ich erst relativ spät hingehen,… [lesen]

    Kyudo: Wettkampf im Tempel Sanjusangendo, Kyoto (15.01) Kyudo: Wettkampf im Tempel Sanjusangendo, Kyoto (15.01)

    Teeladen Marukyu Koyama En in Uji und Kyoto.

    Was meine Geschichte mit japanischen Tee betrifft, so spielt die Teefirma Marukyu Koyama En (丸久小山園) schon seit Anfang an eine bedeutende Rolle für mich, die mir lange gar nicht bewusst war.… [lesen]

    Teeladen Marukyu Koyama En in Uji und Kyoto. Teeladen Marukyu Koyama En in Uji und Kyoto.

    Neujahr 2011/12: Gerangel im Tempel Chionin und im Yasaka- und Fushimi-Inari-Schrein.

    Mein erstes Mal Neujahr in Japan, wie aufregend! Oder auch nicht, habe ich mir doch eher eine gemütliche Nacht ohne Feuerwerk vorgestellt. Nun, es gab wie erwartet kein Feuerwerk, dafür aber ein Gerangel… [lesen]

    Neujahr 2011/12: Gerangel im Tempel Chionin und im Yasaka- und Fushimi-Inari-Schrein. Neujahr 2011/12: Gerangel im Tempel Chionin und im Yasaka- und Fushimi-Inari-Schrein.

    Natadera – vom Schnee begraben (25.12.)

    Nachdem wir uns am Vortag im Hotel Yuzankaku im Onsen gewärmt haben (und nach dem Frühstück ebenso), ging es zu einem Tempel, den ich eigentlich schon zur Momiji-Zeit sehen wollte, es aber leider nicht… [lesen]

    Natadera – vom Schnee begraben (25.12.) Natadera - vom Schnee begraben (25.12.)

    On-Matsuri-Fest vom Kasuga-Großschrein in Nara: Umzug und Kinder-Yabusame (17.12.)

    Vom 15. Dezember bis zum 18. Dezember findet in Nara das "On-Matsuri" (おん祭) genannte Fest vom Kasuga-Großschrein (春日大社) statt. Das Fest fand zum ersten mal im 12. Jahrhundert statt, als… [lesen]

    On-Matsuri-Fest vom Kasuga-Großschrein in Nara: Umzug und Kinder-Yabusame (17.12.) On-Matsuri-Fest vom Kasuga-Großschrein in Nara: Umzug und Kinder-Yabusame (17.12.)

    Meine erste Raku-Schale

    Ausgezogen war ich, um mir eine neue Matcha-Schale (Chawan 茶碗) zu kaufen. Wirklich, nur eine Chawan! Was ist daraus geworden? Zwei Teetassen, ein kleiner Untersetzer für Teebeutel und was ich gar… [lesen]

    Meine erste Raku-Schale Meine erste Raku-Schale

    Reise in den Norden von Kyoto, Teil 2: Rurikoin in Yase (28.11.)

    Nachdem wir ziemlich viel Zeit im Sanzenin verbracht haben (Teil 1), ging es wieder zurück zum Bus und damit ein ganzes Stück wieder Richtung Kyoto. An der sehr unscheinbaren Bushaltestelle Yase Eki… [lesen]

    Reise in den Norden von Kyoto, Teil 2: Rurikoin in Yase (28.11.) Reise in den Norden von Kyoto, Teil 2: Rurikoin in Yase (28.11.)


  • Lizensiere Bilder von Satori Nihon über
    gettyimages!

    Fotografien auf Flickr

Reise nach Nagoya, Tag 1: Nagoya, dessen Spezialitäten und das Apa Hotel Nagoya Sakae

Vorgeschichte: Neue Quest: die sechs alten Brennöfen Japans (Töpferei)

Am Abend des 19. Februars ging es vom Kyoto Bahnhof mit dem Schnellbus Richtung Nagoya Bahnhof (2000 Yen pro Person/Fahrt, etwa drei Stunden Fahrtdauer). Am Zielort angekommen, ging es direkt zum Apa Hotel Nagoya Sakae, benannt nach dem Viertel und der Bahnstation Sakae (栄).

Nagoya 名古屋

Mit Nagoya wird einem wieder deutlich, wie sehr Kyoto als historische Stadt eine Ausnahme ist. Nagoya ist ein riesiges Ballungsgebiet, das Stadtbild entspricht daher dem einer modernen Großstadt.

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Essen in Nagoya

Anders als Europäern geht es Japanern beim Verreisen vor allem ums Essen. Zwei Spezialitäten aus Nagoya durfte ich kennen lernen:

Yabaton (矢場トン): Schweineschnitzel in dicker Misosauße. Wenn man Miso und Schnitzel hört, erschrickt man vielleicht zuerst, ist aber wirklich lecker.

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Das Logo dieser Spezialität ist auch mal wieder herrlich…

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Die nächste Spezialität ist wesentlich westlicher angehaucht und wird als Frühstück (!) gegessen: Shiro no wâru (シロノワール). Softcreameis auf dem Zeug, was Japaner Brot nennen.

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Nicht unbedingt ein alltägliches Frühstück, aber damit kann man durchaus erheitert in den Tag starten.

Apa Hotel Nagoya Sakae アパホテル名古屋栄

Das Apa Hotel Nagoya Sakae liegt direkt am Herzen der Stadt inmitten unzähliger Kneipen und Restaurants. In direkter Nähe liegt die Bahnstation Sakae, mit der man sehr schnell die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erreichen kann, das Schloss von Nagoya und den Schrein Atsuta.

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Zimmerpreise fangen ab 3000 Yen pro Person/Nacht aufwärts an. Unser Zimmer war nicht unbedingt groß, aber absolut ok und durchschnittlich für ein Hotel dieser Größenordnung. Das Bett war himmlisch, aber auch extrem weich, Geschmackssache. Positiv war vor allem auch das Bad, dessen Dusche (gleichzeitig kleine Badewanne) sehr geräumig war.

Wenn es nicht schon im Preis inklusive war, kostet das Frühstück 1000 Yen extra. Sehr solides und westliches Frühstück, Buffet mit Omelett, Omreis, Brötchen und Croissants, Speck und kleine Würstchen etc. Hungrig muss hier niemand in den Tag starten.

Schön war auch der große, gemeinsame Badebereich (daiyokujô  大浴場, gerne auch Onsen 温泉 genannt), der aus einem Innenbereich und einem Außenbereich (rotenburo 露天風呂) bestand. Bei den Duschköpfen muss man allerdings aufpassen, diese hatten alle einen extrem starken Druck. Während man das im eigenen Zimmer noch halbwegs regulieren konnte, gab es im großen Badebereich nur die “SUPERPOWER!”-Stufe.
Für die Größe des Hotels war der gemeinsame Badebereich allerdings zu klein. Das bedeutet, wenn man nicht gerade kurz vor Ende (geöffnet bis zwei Uhr nachts) hineinging, musste man sich seinen Platz im Becken erkämpfen.

 
links: großer Badebereich (daiyokujô  大浴場) – rechts: Außenbereich (rotenburo 露天風呂)

Fazit: Sehr empfehlenswertes Hotel, welches es nicht nur in Nagoya gibt.

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Neue Quest: die sechs alten Brennöfen Japans (Töpferei)

Zusammen mit meinem Interesse für Tee hat sich auch mein Interesse für die Töpferei (speziell Teegeschirr) entwickelt. Die Töpferei in Japan hat sich durch die dortige Teekultur besonders ausgeprägt ist und beherbergt heute einen wahren Schatz an Fundgruben. Besonders hervorzuheben sind hierbei die sogenannten nihon rokkoyô (日本六古窯), die “Sechs alten Brennöfens Japans”. Dabei handelt es sich um Töpferorte, die noch mit traditionellen Techniken und Rohstoffen charakteristische Erzeugnisse herstellen.

Die Brennöfen im Einzelnen

Die Endung ist hier -yaki (焼), dem Kanji für “brennen”. Siehe auch yakimono (焼物) für “Keramik, Töpferware”.

Setoyaki (瀬戸焼) in Seto, bei Nagoya.
Japanische Webseite: http://www.setoyakishinkokyokai.jp

Tokonameyaki (常滑焼) in Tokoname, bei Nagoya.
Japanische Webseite:  http://www.japan-net.ne.jp/~yakimono/

Echizenyaki (越前焼) in Echizen.
Japanische Webseite: http://echizenyaki.com/

Shigarakiyaki (信楽焼) in Shigaraki.
Japanische Webseite:  http://www.hakase-corporation.com/

Tanbayaki (丹波焼) oder Kuitachiyaki (立杭焼) in Kondacho Kui, bei Sasayama.
Japanische Webseite:  http://www.tanbayaki.com/

Bizenyaki (備前焼) in Bizen.
Japanische Webseite:  http://www.touyuukai.jp/

Setoyaki und Tokonameyaki

Setoyaki und Tokonameyaki machen den Anfang, und zwar gleich morgen, dem 19. Februar 2012, wenn es für drei Nächte nach Nagoya geht. Übernachtet wird im dortigen Apa Hotel Nagoyasakae, von wo aus es jeweils einen Tag lang nach Tokoname und Seto geht. Die restliche Freizeit wird für Nagoya selbst verwendet, im Visier ist der Schrein Atsuta und das Schloss von Nagoya.

Echizenyaki und Shigarakiyaki

…werden jeweils zwei separate Tagesausflüge. Noch nicht geplant.

Tanbayaki und Bizenyaki

Zwei Tage mit einer Übernachtung, geplant für den 26. und 27. Februar 2012.

Und danach?

…werde ich mich wieder dem Einfangen aller 32543 Pokemons widmen. Nein, nur Spaß, es gibt keine Pokemons in Japan.

Pelikan-Kyusu aus Tokoname

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Alle Bilder von 2010 nun auch auf Flickr

Am 30. Januar 2012 hatte ich auf Facebook angekündigt, dass ich alle Fotos, auch von 2009 und 2010, auf Flickr vereinen möchte. Bei einer Bildermenge von über 3000 Fotos ist das natürlich eine ganze Menge und die Zeit für den Upload nimmt wohl den geringsten Anteil ein.

Da ich im August und September 2010 schon halbwegs ordentlich war, was das Organisieren von Fotos betrifft, bin ich nun mit der Sammlung 2010 fertig und diese kann man nun auch bei Flickr betrachten. Nach Jahr sortiere ich die Bilder aber nicht, daher sind alle in der Sammlung Japan drin – alle Bilder haben aber einen Zeitstempel. Wer speziell nur die Bilder von 2010 sehen möchte, kann dies über diese Archivseite machen. Dazu die passenden Blogartikel aus dem Jahre 2010.

Da ich scheinbar 2009 noch nicht einmal an Organisation gedachte habe, wird 2009 wohl etwas länger dauern…

Ein paar meiner Favoriten von 2010

Tempel Enryakuji auf dem Berg Hie, Nähe Kyoto

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Im Tempel Tojiin, Kyoto

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Die berühmten Felsen Meotoiwa in der Nähe von Ise

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Dach eines Schreingebäudes im Schrein Naiku, Nähe Ise

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Schreibzimmer in einem nachgebildeten, altertümlichen japanischen Haus, im Park Sankeien in Tokyo

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Benkeido im Tempel Chusonji, Nähe Sendai

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Und zwei Bilder aus der Tempelanlage in Nikko, Nähe Tokyo

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Bereich Digital aktualisiert: Rückkehr von “Japanisch schreiben auf Google Android Handys”

Nachdem ich nie ganz zufrieden mit der Erklärung war, habe ich die Seite ”Japanisch schreiben auf Google Android Handys” damals vom Netz genommen. Inzwischen habe ich es auf den neusten Stand gebracht und wieder online gestellt. Ich hoffe, es wird einigen geplagten Seelen helfen.

Zeitgleich habe ich auch “Digital” und “Google Android Apps für Japan” aktualisiert.

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Setsubun 2012: die Dämonen sind los!

Im Rahmen der Setsubun-Feierlichkeiten finden derzeit überall in Kyoto Rituale statt. Zu den Highlights zählen hier sicherlich die zahlreichen Dämonentänze (Oni-Odori 鬼踊り), die mit dem Verjagen derselbigen enden. Ich konnte mir Feierlichkeiten beim Mibudera (Google Maps) und beim Rozanji (Google Maps) anschauen.

Mibudera 壬生寺

Eine Besonderheit beim Mibudera waren die Teller, die man selber beschriften konnte und dann an einer Sammelstelle abgegeben hat. Diese werden später bei einer Zeremonie alle zertrümmert.

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Weniger episch kann man die Feierlichkeiten am 02. Februar im Mibudera folgendermaßen beschreiben: Alte Männer, die Spaß in lustigen Kostümen haben.

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Auf einer Bühne im hinteren Teil fand noch ein Theaterstück statt, bei dem es eine reichlich unheimliche Maske zu bewundern gab.

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Video: Setsubun Mibudera 2012

Dieses Video auf Youtube anschauen

Das Ritual mit dem Pfeil und Bogen fand ebenso am Rozanji statt. Es wurden Pfeile in verschiedene Richtungen verschossen, wohl um die Dämonen zu vertreiben.

Alle Bilder von Setsubun Mibudera 2012 auf Flickr

Rozanji廬山寺

Verweis: Wo das Genji-Monogatari geschrieben wurde: Rozanji 廬山寺 (17. September)

Im Rozanji wurde es an 03. Rozanji interessanter, oder auch: kriegerischer. Der Tempel war sehr gut besucht…

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…und wie ich anhand der Gespräche der Personen um mich herum heraushören konnte, warteten viele Leute nur auf den Tanz der Dämonen – zu Recht! Zuvor liefen aber noch etliche wichtige Würdenträger in den Tempel ein.

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Dann schließlich, der Tanz der Dämonen!

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Hervorragend war die musikalische Begleitung, vor allem die Muscheln dieser zwei Herren:

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Die tiefen Töne (zu hören im Video) untermalten das Auftreten der Dämonen sehr gut.

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Die Ankündigungen waren teilweise mehr oder weniger freiwillig komisch:
「間も無く、鬼が逃げます。」“In Kürze fliehen die Dämonen!”  - Was beim Publikum dann ordentlich für Erheiterung gesorgt hat.

Kurz vor Ende wurden dann noch Süßigkeiten ins Publikum geworfen – genau die richtige Zeit für das ältere Publikum, die typische japanische Zurückhaltung und Höflichkeit über Board zu werfen. Es ging schließlich darum, Süßigkeiten abzugreifen!

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Für allgemeine Erheiterung sorgte ein älterer Herr, der fanatisch der jungen Dame im Kimono zurief, sie solle die Süßigkeiten bitte in seine Richtung werfen. 「お姉ちゃん、こっち!」

Da ich fotografiert habe, erwischte ich keines dieser Süßigkeiten. Kurz bevor ich gehen wollte, hat mir ein älterer Herr seine zwei Errungenschaften geschenkt – natürlich nicht, ohne seine Englischkenntnisse zu präsentieren. Egal, trotzdem Danke!

Alle Bilder von Setsubun Rozanji 2012 auf Flickr

Video: Setsubun Rozanji 2012

Dieses Video auf Youtube anschauen

  • Auftritt der Dämonen: ab 1:54
  • Flucht der Dämonen: ab 6:51
  • Pfeil und Bogen Ritual: ab 7:32
  • Verteilung der Süßigkeiten in die Menge: ab 8:01

Dacharchitektur

Ja, langsam entwickel ich auch ein Faible für die Dacharchitektur japanischer Tempel und Schreine. Der Gyoganji hat wirklich seine Spuren hinterlassen.

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Alle Bilder

Alle Bilder von Setsubun Mibudera 2012 auf Flickr

Alle Bilder von Setsubun Rozanji 2012 auf Flickr

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Spaziergang durch die Teramachi: Teefirma Ippodo, Schrein Shimogoryo und Tempel Gyoganji (26.01.)

Die meisten werden die Straße Teramachi (寺町) vermutlich nur als große Einkaufspassage kennen. Dies ist aber nur ein kleiner der Teramachi (genauer gesagt: der zwischen Shijo 四条 und Karasuma-Oike 烏丸御池) und auch wenn die Teramachi nicht durchgehend als Schönheit zu bezeichnen ist, ist gerade der Teil nördlich der Karasuma-Oike bis Marutamachi (丸田町) durchaus einen Blick wert.

Leider ist es schwer, die Straße als solche gut in einem Bild einzufangen, daher möchte ich folgende drei Sehenswürdigkeiten vorstellen (von Norden nach Süden): die Teefirma Ippodo, der Schrein Shimogoryo und der Tempel Gyoganji.

Teefirma Ippodo 一保堂

Dieser Laden von Ippodo ist die Hauptniederlassung und wie ich schon auf der Seite “Teeläden in Kyoto / Umgebung” erwähnt habe, ist Ippodo die Teefirma, über die man vor allem als interessierter Tee-Laie zuerst stolpern wird. Der Laden hat ein angeschlossenes Café, welches ich aber noch nicht in Anspruch genommen habe. Erstaunlich ist die Anzahl an Leuten, die hier mit Kimono zu Besuch kommen.

Ippodo von außen

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Symbol von Ippodo

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Schnappschuss innen

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Schrein Shimogoryo 下後霊神社

Der Schrein Shimogoryo ist ein kleiner Schrein, der sehr heruntergekommen aussieht. Er wäre mir vermutlich auch gar nicht in Erinnerung geblieben, wäre da nicht ein kleines Detail gewesen, was mich sehr interessiert hat: wie der Nashinoki-Schrein hat auch Shimogoryo einen Brunnen, von dem man Wasser entnehmen kann! Ernüchertung: nicht so gut wie das Wasser vom Nashinoki-Schrein…

Eingang

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Heruntergekommen (1)

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Heruntergekommen (2)

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Nicht ganz so heruntergekommen

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Der Brunnen

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Tempel Gyoganji 行願寺

Einen wesentlich besseren Eindruck machte der nahe gelegene Tempel Gyoganji. Nicht wesentlich größer als der Shimogoryo, aber dafür nicht heruntergekommen und die Dacharchitektur hat mich besonders fasziniert.

Warum nicht heruntergekommen? Handtücher am rituellen Reiningungsbecken! Zum ersten Mal gesehen. Luxustempel.

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Der Eingang

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HDR-Bild des Hauptgebäudes

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“Sind Dächer nicht langweilig?” – “Nein.

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Sonstiges

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Dinge, die einfach so rumstehen, aber die man eh nicht klauen wird/kann

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So sollten Tempelwächter schon eher aussehen, auch wenn die Größe zu wünschen lässt.

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Alle Bilder

Alle Bilder von Ippodo auf Flickr

Alle Bilder vom Schrein Shimogoryo auf Flickr

Alle Bilder des Tempels Gyoganji auf Flickr

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Teeladen: Ryo’oen in Kyoto

Der Teeladen Ryo’oen(柳桜園) in Kyoto ist ein kleiner Teeladen in einer Seitenstraße der Teramachi, etwas südlich vom ehemaligen Kaiserpalast Gosho. Was den Laden interessant macht, ist vor allem seine Inneneinrichtung, die sehr traditionell geprägt ist und dementsprechend eine angenehme Atmosphäre verbreitet.

Auf Ryo’oen bin ich neben der allgemeinen Suche im Internet (Google Maps) nach Teeläden vor allem durch den Hojicha, den sie verkaufen, aufmerksam geworden. Zunächst durch das Bild auf der Dose, welches ein beliebtes Motiv mit Hasen und Fröschen darstellt. Als wir dann zufällig im Kaufhaus Daimaru (大丸) eben jenen Hojicha entdeckt und gekauft haben, sind wir auf eine weitere Charakteristik des Hojicha aufmerksam geworden: sein Geschmack.
Der Hojicha von Ryo’oen schmeckt nicht wie normaler Hojicha, sondern hat auch leicht die Bitterkeit eines Sencha. Definitiv interessanter Geschmack, aber vermutlich nicht jedermanns Sache. So, wie es auch auf dieser japanischen Seite steht.

Laut Aussage vom sehr jungen Verkäufer (vermutlich der Sohn des Inhabers) trinkt der Inhaber des Teeladens sehr gerne süßlichen Sencha, folglich ist der Sencha, der hier verkauft wird, in der Regel relativ süß. Wie in vielen anderen Teeläden auch wurde uns beim Betrachten des Angebots Tee serviert (Sencha Asahi), womit wir diese Aussage auch gleich bestätigen konnten. Auch die Untertasse hat es mir sehr angetan.

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Ryo’oen von außen

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Inneneinrichtung ( (c) Google )

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Jetzt das Fantastische: seit kurzer Zeit weitet Google sein Angebot in Sachen Street View Ansichten aus. Neu ist, dass man ausgewählte Läden nun auch von innen betrachten kann. Ich dachte eigentlich, das wäre bisher nur in den USA am Laufen, aber scheinbar auch schon in Japan und gerade im Ryo’oen!


Größere Kartenansicht

Super Sache ist das!

Und schließlich die Ausbeute des Tages: Sencha Asahi (朝日 Morgensonne) und Karigane Hojicha Koetsu (香悦).

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Alle Bilder von Ryo’oen auf Flickr

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Clubleben an japanischen Universitäten: Die Rückkehr der Old Boys – Kenrenkai OB-Kai

Das Schöne an den Clubs und Zirkeln an japanischen Universitäten ist das reichhaltige Freizeitangebot. Man macht nicht nur zusammen die Aktivität, für die der Club oder Zirkel steht, sondern verbringt auch seine Freizeit zusammen. So organisieren die Clubs und Zirkels in regelmäßigen Abständen größere Events, sei es Bowling, Trinken und Essen gehen etc.

Im Kenrenkai (Kendozirkel der Doshisha Universität) nimmt das sogenannte OB-Kai (OB会) eine besondere Stellung ein. Wenn man den Abschluss an der Universität gemacht hat, wird man in seinem Club zum OB, einem Old Boy. Das kai (会) in OB-Kai steht für Treffen bzw. Zusammenkunft. Beim OB-Kai versammeln sich also die momentan aktiven Clubmitglieder, um mit ehemaligen Absolventen zu trainieren. Für Kendo ist das besonders wertvoll, da dann auf einen Schlag sehr viele erfahrene Kendoka zur Verfügung stehen. Das lassen sich nur wenige der aktiven Kendoka entgehen.

Das OB-Kai findet beim Kenrenkai einmal im Jahr statt – 2011 war es am 19. November. Da sich die neuesten Absolventen wegen ihrem Job oftmals über ganz Japan verstreut haben, ist das eine gute Gelegenheit, ehemalige Senpai bzw. Freunde wiederzusehen.

Tagesablauf

Von 14 Uhr bis 16:30 Uhr fand regulären Training statt. Der Anteil an Ji-Geiko war besonders lang, damit man auch genug Zeit hat, mit den OBs zu trainieren. Im Anschluss an das Training fand noch ein Manschaftskampf statt – die aktiven Kendoka gegen die neuesten OBs. Da viele der OBs an ihren neuen Orten nicht trainieren konnten, ging der Mannschaftskampf klar für die aktiven Kendoka aus.


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Ab 18 Uhr ging es dann in die Stammkneipe, wo dann noch gesellig zusammen getrunken und gegessen wurde. Ein Zechgelage wurde es nicht, das wollte man den OBs wohl nicht zumuten.

So ging der Abend dann relativ ruhig zu Ende, aber natürlich nicht, bevor man noch irgendwelche seltsame Rituale durchgeführt hat.

In diesem Sinne: “Fuuuureeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!

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Kendo Dojo: Kenrenkai (Doshisha Universität)

Kenrenkai (剣練会) ist ein Kendozirkel an der japanischen Doshisha Universität. Wie alle Zirkel ist der Kenrenkai ein privater Verein und darf daher die Doshisha auf Turnieren nicht offiziell vertreten. Im Gegensatz zum Kendobu (offizielle Vertretung) ist das Training dafür aber auch nicht täglich und nicht so intensiv.

Wer nicht jeden Tag Zeit oder Lust hat, Kendo zu machen, ist hier relativ gut aufgehoben – bedingt auch als Anfänger. Wie im Kendobu wird hier nur angesagt und kaum erklärt, aber Anfänger (auch ohne Rüstung) werden akzeptiert. Es kann aber vorkommen, dass man als Anfänger ohne Rüstungen stehen gelassen wird und oft nur wird nur nach dem späteren Ji-Geiko korrigiert wird. Es ist also definitiv von Vorteil, schon eine gewisse Trainingserfahrung zu haben, um zu wissen, was man beim Kihon machen soll.

Das Training sieht wie folgt aus:

  • Aufwärmen und Suburi
  • Laufübungen, Fußarbeit
  • Kirikaeshi
  • Kihon
  • Pause
  • Ji-Geiko
  • Ende

Trainingszeiten

Für Austauschstudenten ist es etwas ungünstig, dass das Training zweimal in Kyotanabe und nur einmal auf dem Shinmachi Campus stattfindet. Für die Fahrt nach Kyotanabe sollte man den Shuttlebus der Doshisha in Betracht ziehen, mit der Bahn kann es sehr schnell teuer werden.

Webseite

Zielgruppe

Im Kenrenkai können alle (Austausch-)Studenten der Doshisha Universität trainieren. Normalerweise wird man freundlich aufgenommen und dafür sollte man sich dann im Training anstrengen. An den zahlreichen Freizeitaktivitäten (Trainingscamp, Essen und Trinken gehen, Bowling etc.) kann man auch problemlos teilnehmen.

Andere Kendogruppe an der Doshisha: Kendobu (Club)

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Kendo Dojo: Kendobu (Doshisha Universität)


Sporthalle Shinmachi-Campus

Der Kendobu (剣道部, oder auch Kendo Club) ist die offizielle Vertretung der Doshisha Universität, was Kendo betrifft, und gehört zur Sportfakultät. So darf nur der Kendobu die Doshisha Universität auf Universitätsturnieren vertreten - z. B. auf der universitären Kansai- oder Alljapanische Meisterschaft. Dafür erhält der Kendobu Fördergelder und wird bevorzugt mit Trainingshallen und -zeiten versorgt.

Aus dieser offiziellen Vertretung erwächst auch eine gewisse Erwartungshaltung. Mitglieder im Kendobu können nicht nur täglich trainieren, es wird sogar erwartet. Ausnahmen gibt es nur wenige, wie zum Beispiel, wenn sich ein Training mit einer Vorlesung überschneidet.

Das allgemeine Level im Kendobu ist daher sehr hoch. Wer als Austauschstudent der Doshisha hier mittrainieren möchte, muss daher nicht nur ein gewisses Mindestlevel bereits mitbringen, sondern vor allem auch die Motivation, regelmäßig zum Training zu erscheinen und sich anzustrengen. Wochenlanges Fehlen ohne Rückmeldung geht hier nicht.
Was zu machen ist wird in der Regel nur angekündigt, nicht erklärt. Wenn viele etwas falsch oder unschön machen, gibt es aber einen Einlauf.

Der Trainingsplan sieht zur Zeit wie folgt aus:

  • Aufwärmen und Suburi
  • Kirikaeshi / Oikomigeiko (Sprinttraining)
  • Kihon
  • Kurze Pause
  • Ji-Geiko
  • Ende

Vor Wettkämpfen werden speziell auch Wettkampfsituationen geübt. Und damit das Training nicht langweilig wird, gibt es zwischendurch mal Übungen, bei denen man sich in Europa eine Klage wegen Menschenrechtsverletzung einfangen würde. Beispiel? Zwei Minuten Ji-Geiko, danach jeder zweimal Kakari-Geiko, am Ende 30er-Kirikaeshi, wobei beide gleichzeitig schlagen – und das ganze viermal hintereinander.

Trainingszeiten

Es wird dreimal die Woche auf dem Shinmachi Campus trainiert (Dienstag, Freitag, Samstag) und zwei Mal in Kyotanabe (Mittwoch, Donnerstag).

Webseite

Zielgruppe

Wer als (Austausch-)Student mit dem Gedanken spielt, in den Kendobu zu gehen, sollte sich auf hartes Training gefasst machen und die Absicht haben, regelmäßig zum Training zu erscheinen (ja, auch bei Regen und ja, auch bei Schnee). Anfänger sind hier fehl am Platz und man sollte schon eine Weile Kendo gemacht haben, um hier mitzutrainieren.

Videos

Um einen Eindruck vom Leistungsniveau eines Kendobus zu bekommen, empfehle ich folgende Videoserie: der Halbfinalkampf zwischen der Doshisha (weiß) und Ritsumeikan (rot) auf der Kansai Studentenmeisterschaft 2010.

Andere Kendogruppe an der Doshisha: Kenrenkai (Zirkel)

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