Die heutigen Erlebnisse teile ich in drei Artikel, zuviel Bilder gemacht ;-)
- Arashiyama Teil 1: Einleitung und Kôgenji (09.10.2011)
- Arashiyama Teil 2: Nonomiya Schrein und Bambuswälder (09.10.2011)
- Arashiyama Teil 3: Der Großschrein von Matsuo, Matsuo Taisha (09.10.2011)
Ausflug nach Arashiyama, 09. Oktober 2011 auf einer größeren Karte anzeigen
Einleitung
Mit der Hankyu-Bahn sind wir morgens von Kawaramachi über Katsura (umsteigen) nach Arashiyama. Man kann Hankyu wirklich lieben, nur 280 Yen für diese doch relativ weite Strecke. Arashiyama ist eine Art Naherholungsgebiet für Kyoto – dementsprechend war es am heutigen Sonntag mit schönen Wetter auch ziemlich voll.
Eigentlich war unser erstes Ziel (bzw. das meiner Freundin, von dem ich noch nichts wusste), der Tenryûji Tempel. Da dieser aber regelrecht vollgestopft mit Touristen war und keinen sonderlich spannenden Eindruck auf mich machte, sind wir auf einen kleinen Nebentempel direkt daneben ausgewichen, den Kôgenji. Keine schlechte Entscheidung.
Bevor wir aber dort ankamen, machten wir noch Bekanntschaft mit einer etwas skurrilen Figurenversammlung.
Kogenji 弘源寺
Der Kogenji begrüßt den Besucher mit einem kleinen Garten, bevor man in das Tempelgebäude geht, wo man mehrere Malereien besichtigen und sich den Steingarten (枯山水 karesansui) ansehen kann. Außerdem kann man sich eine Tasse Matcha genehmigen.
Eine Besonderheit des Tempels sind die Katana-Schnittests in den Holzsäulen aus dem Jahre 1864, als sich eine Gruppe von Samurai vorbereitete, den Kaiser im Zuge der Meiji-Restauration in die heutige Präfektur Yamaguchi zu bringen, um den Kaiser vom Shogunat zu trennen.
Für 500 Yen (+500 Yen für Matcha) bekommt man damit einen kleinen, aber feinen Tempel zu sehen, sollte man spontan keine Lust auf einen überfüllten Tenryûji haben.
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水急不流月


































Kendo 53. Kyoto Einzel- und Gruppenmeisterschaft, Bilder (10.10.2011)
Im Gegensatz zum Vereinsturnier vom 24. September konnte man auf der 53. Kyoto Einzel- und Gruppenmeisterschaft (第53回京都府剣道優勝大会) vor allem junge Leute (bzw. Studenten) am Werk sehen. Dementsprechend war der Stil auch deutlich anders, viel aggressiver und manchmal auch rabiat.
Besonders häufig konnte man den sog. sanbonmamori (三本守り) Block sehen, der theoretisch Men, Kote und Do gleichzeitig schützen kann. Blocken im Kendo ist generell umstritten, da es den aggressiven Charakter von Kendo in einen defensiven Charakter umdeutet, vor allem der sanbonmamori treibt das regelrecht auf die Spitze und spaltet daher die Gemüter. Dazu aber bald mehr, sobald ich einen Text dazu übersetzt habe.
Man konnte auch sehr gut beobachten, wie die meisten Kämpfer regelrecht in ihre Kontrahenten reingedonnert sind, speziell wenn der Schlag an sich daneben ging. Safety first!
Eine Rarität durfte ich auch beobachten, und zwar Nito vs. Nito, dazu die Bilder und das Video unten.
Nito vs. Nito 1

Nito vs. Nito 2

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