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Zubereitung von Matcha, Vorbereitung
Um sich selber einen Matcha zuzubereiten, muss man keineswegs Schüler von Chado sein. Matcha kann man auch prima als Alltagsgetränk trinken, das sehr gesund ist und einen ordentlich munter macht. Die benötigten Gegenstände sind inzwischen auch in Deutschland leicht zu bekommen und nicht mehr teuer. Bei der Zubereitung sollten nur ein paar Eckpunkte beachtet werden, die ich hier darstellen möchte.
Vorbereitung
Bevor man Matcha zubereitet, kann man Vorbereitungen treffen, damit später im Getränk selber keine Klumpfen zu finden sind. Dazu kann man das Matchapulver vorab sieben.
Dieses Video auf Youtube anschauen
Zubereitung
In diesen Video wird eine der Möglichkeiten gezeigt, mit der man Matcha zubereiten kann.
Dieses Video auf Youtube anschauen
Alternative Zubereitung
Für die traditionelle Zubereitung des Pulvertees Matcha braucht man zunächst folgendes:
Für einen Usucha「薄茶」, einen “schwachen Tee/Matcha”, füllt man nun nach persönlicher Vorliebe etwa 1-3 gehäufte Chashaku (traditionell sind 1 1/2 Chashaku) in die Chawan ein. Damit bekommt man einen . Man kann auch gerne noch mehr Portionen nehmen, dann bekommt man den Koicha「濃茶」, einen “starken Tee/Matcha”. Das kann man soweit treiben, bis der Matcha nicht mehr flüssig, sondern mehr cremig wird.
Im nächsten Schritt schenkt man nun ein bisschen Wasser in die Chawan, aber kaum mehr als Pulver darin ist.
Mit dem Chasen verrührt man nun das Wasser mit dem Matcha, bis man eine feine Creme ohne Klumpen hat. Hier sollte man auch darauf achten, vor allem das Handgelenk zu benutzen und nicht den ganzen Arm. Für einen Matcha mag das egal sein, aber wehe, man muss noch für Gäste machen!
Ob kaltes oder warmes Wasser hier besser ist, kann ich nicht sagen – ich habe gelesen, dass kaltes Wasser besser gegen Klumpenbildung ist, aber bisher konnte ich noch keinen Unterschied feststellen und zwei Wasserbehälter sind mir für den alltäglich Gebrauch zu aufwendig.
Im letzten Schritt schenkt man das restliche Wasser nach (maximal (!) ein Drittel voll) und rührt mit dem Chasen weiter. Wichtig ist, dass sich flächendeckend eine Schaumschicht gebildet hat – sonst sieht das einfach nicht gut aus.
Fertig ist der Matcha – und nun bitte genießen.
Abschlussbemerkung: Diese Anleitung habe ich vor fast genau einem Jahr geschrieben, am Anfang meiner Zeit mit Matcha. Nach heutigen Empfinden sieht der Matcha oben auf dem Foto für mich einfach nur grauenhaft aus. Es wird dringend Zeit, dass ich die Bilder aktualisiere!
Tipp am Rande
Sparfüchse können in Japan beim Matcha mehr fürs Geld bekommen, wenn sie statt Usucha einen Koicha bestellen. Denn wenn man den Koicha nicht ganz leer trinkt (was auch gar nicht so leicht ist), besteht die Möglichkeit, den Koicha noch zu einen Usucha machen zu lassen.