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Teeläden in Kyoto und Umgebung
Teeläden in Kyoto und Umgebung. Namen in eckigen Klammern [ ] sind Bahngesellschaften.
» Alle Artikel zum Thema Tee
Kyoto Innenstadt 京都市内
一保堂
Ippodo ist der Teeläden in Japan, die sehr erfolgreich mit ihrem Marketing sind. Wenn man sich nicht spezieller mit Tee in Japan auseinandersetzt, lernt man Ippodo in der Regel zuerst kennen und bleibt dann auch dabei. Nicht zuletzt deswegen, weil man im Internetshop von Ippodo auf Englisch bestellen kann und das weltweit. Ippodo kann man auf diese Weise am besten beschreiben: “Es ist relativ teuer, dabei aber nichts besonderes.” Relativ teuer sollte man hier nicht zu ernst nehmen, das sind nur kleine Unterschiede.
Teecharakteristik: Relativ bitter.
Ort:Es gibt zwei Ippodogeschäfte in Kyoto: das Hauptgeschäft an der südwestlichen Ecke des Kaiserpalastes (御所) und ein Nebengeschäft im Untergeschoss der Einkaufsmall Daimaru.
柳桜園
(In Vorbereitung)
Fushimi 伏見
椿堂
Tsubakido wurde 1879 in Fushimi von Tsubakiya Sôkichi als Hersteller und Verkäufer von qualitativen japanischen Tee gegründet. Heute beliefert Tsubakido unter anderem den Tempel Tofukuji und den Schrein Fushimi Inari.
Anlässlich des 120-jährigen Jubiläums im Jahr 2000 kam noch ein Teehaus namens Chikusei hinzu, in dem man heute vor oder nach dem Einkauf leckeren Tee und Süßigkeiten zu sich nehmen kann.
Uji 宇治市
お茶のかんばやし
Kanbayashi ist ein relativ kleiner Teeladen in Uji, den man leicht übersehen kann. Allerdings verkauft dieser unscheinbare Teeladen den besten Tee, den ich bisher getrunken habe und erhält daher meine uneingeschränkte Empfehlung. Der Besitzer sucht die Teeblätter persönlich aus und als Besonderheit besitzt der Kanbayashi-Tee nur sehr wenig Teein (=Koffein). Im Nachhinein habe ich dann auch herausgefunden, dass es innerhalb eines 500m Radius zwei weitere Zweiggeschäfte von Kanbayashi gibt.
Teecharakteristik: Süßlich. Wenig Teein/Koffeein.
Ort (Hauptgeschäft): Fast in der Mitte zwischen den Bahnhöfen JR Uji (JR宇治) und Keihan Uji (京阪宇治). Vom Keihan-Bahnhof kommt man aber über den Uji-Fluss, was den Weg von dort insgesamt schöner macht.
丸久小山園
Marukyu Koyama En war die erste Teefirma, die ich kennen gelernt habe. Bei meinem ersten Aufenthalt in Japan haben wir mit der Universität einen Ausflug dorthin gemacht und die Teeplantage und Fabrik besichtigt. Besonders empfehlenswert sind die Teebeutel von Marukyu Koyama En – die Besten, die ich bisher kenne.
Ort: Am besten erreicht man die Fabrik mit Laden vom Kyoto Hauptbahnhof mit der Kintetsu-Linie bis Ogura (小倉). Danach nimmt man am besten eine Karte, auf der die Fabrik markiert ist, da eine Beschreibung relativ schwierig ist – man muss sich durch lauter kleine Straßen hindurchschlängeln.
Nakamura Tokichi
中村藤吉
In japanischen Städten gibt es manchmal Läden, die die wahre Touristenattraktion darstellen – besonders, wenn es um Essen und/oder Tee geht. Das Teegeschäft Tokichi ist einer dieser Läden. Seit 1859 gibt es Tokichi bereits und seit 2001 gibt es im Hauptgeschäft auch ein Café (warum heißt dieses Wort ausgerechnet “Café”? … ). Der Baum, der vor diesem Café im Garten steht, darf sich auch schon zur Generation “über 200 Jahre” zählen – ein Grund mehr, dort einen Tee zu trinken! Wer etwas riskieren will, bestellt den Koicha (濃茶).
Ort: Das Hauptgeschäft erreicht man erschreckend einfach vom JR Uji Bahnhof. Einfach vom Haupteingang über die Kreuzung, nochmal 50 Meter laufen und schon sollte man das Kreuz-Symbol sehen. Ein Zweiggeschäft findet man auch im Kyoto Hauptbahnhof.
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