
Die einzige Gemeinsamkeit aller Teesorten besteht darin, dass sie von derselben Pflanze kommen: der Camellia Sinensis.
Nachdem die Blätter gepflückt worden sind, unterscheidet man je nach Weiterverarbeitung in drei Haupttypen:
- Schwarzer Tee (stark oxidiert)
- Oolong Tee (teilweise oxidiert)
- Grüner Tee (nicht oxidiert)
Um beim japanischer Grüntee die Oxidierung zu stoppen, werden die Teeblätter mit Dampf behandelt. In China hingegen wird dafür der Tee in Pfannen geröstet.
Während des Trocknungsprozesses werden die Teeblätter dann eng zusammen gerollt, dadurch bewahren sie ihren ursprünglichen Geschmack und Farbe, daher der Name Grüntee, auf japanisch ryokucha 緑茶.
Innerhalb der japanischen Grüntees gibt es dann noch zwei weitere Klassifikationen:
Teepflanzen, welche die ganze Zeit über Sonnenlicht ausgesetzt waren…
…und Teepflanzen, die ab einer bestimmten Zeit vom Sonnenlicht abgeschirmt wurden.
Den Garten für Sencha und Bancha bezeichnet man dabei roten-en ( 露天園, “Freier Himmel Garten”), den Garten für Gyokuro und Matcha ôishita-en ( 覆下園, “Bedeckter, unterer Garten”). Unter den Blättertees gilt Bancha als untere Qualität, Sencha als mittlere Qualität und Gyokuro als die höchste Qualität. Die Übergänge dabei sind fließend – so kann ein guter Sencha leicht die Qualität eines Gyokuro erreichen.
Matcha ist Pulvertee und wird für Teezeremonien im Chado ( 茶道 ) verwendet. Da es aber auch Teezeremonien gibt, bei denen Blättertee (Sencha und Gyokuro) benutzt wird, sagt man hierzu als Abgrenzung Senchado ( 煎茶道 ).










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