• Setsubun 2012: die Dämonen sind los!

    Im Rahmen der Setsubun-Feierlichkeiten finden derzeit überall in Kyoto Rituale statt. Zu den Highlights zählen hier sicherlich die zahlreichen Dämonentänze (Oni-Odori 鬼踊り), die mit dem Verjagen… [lesen]

    Setsubun 2012: die Dämonen sind los! Setsubun 2012: die Dämonen sind los!

    Spaziergang durch die Teramachi: Teefirma Ippodo, Schrein Shimogoryo und Tempel Gyoganji (26.01.)

    Die meisten werden die Straße Teramachi (寺町) vermutlich nur als große Einkaufspassage kennen. Dies ist aber nur ein kleiner der Teramachi (genauer gesagt: der zwischen Shijo 四条 und Karasuma-Oike… [lesen]

    Spaziergang durch die Teramachi: Teefirma Ippodo, Schrein Shimogoryo und Tempel Gyoganji (26.01.) Spaziergang durch die Teramachi: Teefirma Ippodo, Schrein Shimogoryo und Tempel Gyoganji (26.01.)

    Teeladen: Ryo’oen in Kyoto

    Der Teeladen Ryo'oen(柳桜園) in Kyoto ist ein kleiner Teeladen in einer Seitenstraße der Teramachi, etwas südlich vom ehemaligen Kaiserpalast Gosho. Was den Laden interessant macht, ist vor allem… [lesen]

    Teeladen: Ryo’oen in Kyoto Teeladen: Ryo'oen in Kyoto

    Kyudo: Wettkampf im Tempel Sanjusangendo, Kyoto (15.01)

    Heute fand im Sanjusangendo (den ich schon 2010 besucht habe), ein großes Kyudo-Turnier mit Teilnehmern aus ganz Japan statt (三十三間堂大的全国大会). Leider konnte ich erst relativ spät hingehen,… [lesen]

    Kyudo: Wettkampf im Tempel Sanjusangendo, Kyoto (15.01) Kyudo: Wettkampf im Tempel Sanjusangendo, Kyoto (15.01)

    Teeladen Marukyu Koyama En in Uji und Kyoto.

    Was meine Geschichte mit japanischen Tee betrifft, so spielt die Teefirma Marukyu Koyama En (丸久小山園) schon seit Anfang an eine bedeutende Rolle für mich, die mir lange gar nicht bewusst war.… [lesen]

    Teeladen Marukyu Koyama En in Uji und Kyoto. Teeladen Marukyu Koyama En in Uji und Kyoto.

    Neujahr 2011/12: Gerangel im Tempel Chionin und im Yasaka- und Fushimi-Inari-Schrein.

    Mein erstes Mal Neujahr in Japan, wie aufregend! Oder auch nicht, habe ich mir doch eher eine gemütliche Nacht ohne Feuerwerk vorgestellt. Nun, es gab wie erwartet kein Feuerwerk, dafür aber ein Gerangel… [lesen]

    Neujahr 2011/12: Gerangel im Tempel Chionin und im Yasaka- und Fushimi-Inari-Schrein. Neujahr 2011/12: Gerangel im Tempel Chionin und im Yasaka- und Fushimi-Inari-Schrein.

    Natadera – vom Schnee begraben (25.12.)

    Nachdem wir uns am Vortag im Hotel Yuzankaku im Onsen gewärmt haben (und nach dem Frühstück ebenso), ging es zu einem Tempel, den ich eigentlich schon zur Momiji-Zeit sehen wollte, es aber leider nicht… [lesen]

    Natadera – vom Schnee begraben (25.12.) Natadera - vom Schnee begraben (25.12.)

    On-Matsuri-Fest vom Kasuga-Großschrein in Nara: Umzug und Kinder-Yabusame (17.12.)

    Vom 15. Dezember bis zum 18. Dezember findet in Nara das "On-Matsuri" (おん祭) genannte Fest vom Kasuga-Großschrein (春日大社) statt. Das Fest fand zum ersten mal im 12. Jahrhundert statt, als… [lesen]

    On-Matsuri-Fest vom Kasuga-Großschrein in Nara: Umzug und Kinder-Yabusame (17.12.) On-Matsuri-Fest vom Kasuga-Großschrein in Nara: Umzug und Kinder-Yabusame (17.12.)

    Meine erste Raku-Schale

    Ausgezogen war ich, um mir eine neue Matcha-Schale (Chawan 茶碗) zu kaufen. Wirklich, nur eine Chawan! Was ist daraus geworden? Zwei Teetassen, ein kleiner Untersetzer für Teebeutel und was ich gar… [lesen]

    Meine erste Raku-Schale Meine erste Raku-Schale

    Reise in den Norden von Kyoto, Teil 2: Rurikoin in Yase (28.11.)

    Nachdem wir ziemlich viel Zeit im Sanzenin verbracht haben (Teil 1), ging es wieder zurück zum Bus und damit ein ganzes Stück wieder Richtung Kyoto. An der sehr unscheinbaren Bushaltestelle Yase Eki… [lesen]

    Reise in den Norden von Kyoto, Teil 2: Rurikoin in Yase (28.11.) Reise in den Norden von Kyoto, Teil 2: Rurikoin in Yase (28.11.)

Bancha 番茶


Teesorten Überblick


Bancha gilt als Alltagstee in Japan und wird daher auch am meisten getrunken. Neben seinem Geschmack macht ihn auch seine einfache Zubereitung sehr beliebt, einfach kochendes Wasser nehmen und fertig. Von der Qualität her zählt der Bancha zur unteren Kategorie. Bancha wird wie Sencha nicht abgedeckt und ist die ganze Zeit der Sonne voll ausgesetzt.

 

Charakteristiken

  • Das es eine Vielzahl an Banchasorten gibt, sind eindeutige Charakteristiken beim Ausssehen eher schwer auszumachen. Es gibt sowohl Bancha mit grünen Blättern (z.B. Yanagi) als auch mit braunen Blättern (z.B. Hojicha).
  • Geschmack je nach Art Senchaähnlich ohne die Senchatypische Süße (z.B. Yanagi) oder herb und kräftiger (z.B. Hojicha).
  • Aufguß entsprechend grünlich (meist auch trüb) oder braun.
  • Bancha hat generell wenig Koffeein und kann daher auch Abends und von Kindern getrunken werden.

Zubereitung

  • Wasserqualität weniger wichtig als bei z.B. Sencha.
  • Aufguß mit 100°C heißem Wasser.
  • Hält auch in Thermoskannen mittelmäßig (Yanagi) bis sehr gut (Hojicha).

Banchasorten

  • Hojicha – ほうじ茶 Gerösteter Grüntee.
  • Yanagi – 柳 Yanagi ist eine Sencha-Art mit groben Blättern und es werden größere, gereiftere Blätter als beim Sencha verwendet.
  • Genmaicha – 玄米茶 Yanagi gemischt mit Genmai-Reis (brauner Reis).

Bancha Herstellungsprozess

Die Teeplantage

Sonnenüberflutet sind die Teeblätter, die zu Bancha werden sollen, am wachsen. Bancha wird auf anderen Feldern angepflanzt als Gyokuro oder Matcha, deren Felder ab einer gewissen Zeit vor Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Tee-Ernte

88 Tage nach Frühlingsanfang (um den 02. Mai herum) wird es wegen der ersten Ernte im Jahr und der Teeherstellung sehr geschäftig. Nach den ersten Knospen Anfang April für etwa 30 Tage. Es wird nach eigenem Ermessen in die Zeit geerntet, in der die Teeblätter ihre Aromabestandteile und Geschmack in den Teeblättern speichern konnten.

Dämpfen

Bevor der Frischegrad der jungen Blätter fällt, werden sie gedämpft (innerhalb 12 bis 20 Stunden nach der Ernte). Um die frische Farbe und Aroma der jungen Blätter nicht zu schädigen, werden sie etwa 15 bis 20 Minuten lang gedämpft, dadurch werden die Oxidationsenzyme gestoppt. Diese Dämpfung wird nur bei Grünen Tee gemacht, im Gegensatz zu Schwarz- und Oolong-Tee.

Reiben und trocknen lassen

Die gedämpften Blätter werden gerieben,  dadurch entwirren sich die Fäden und die Geschmackskomponenten verbreiten sich überall im Blatt.

Das Ergebnis dieses Reibungsprozesses sind gerollte Teeblätter. Zuerst sind sie grob, doch durch gründliches Reiben werden sie nach und nach einheitlich. Indem der Wassergehalt der Blätter ausreichend verdampft wird, schützt man sie vor Verschlechterung ihrer Qualität.

Sortierung und Röstung

Nachdem die Teeblätter gedämpft, gerollt und getrocknet worden sind, durchgehen sie einer weiteren Sortierung. Die Knspoen, Flocken, feine Stängel und eng zusammengerollte Blätter werden für Sencha verwendet, während größere Stängel und grobe Blätter für Bancha benutzt werden. Die Banchablätter, die für die Herstellung von Hojicha bestimmt sind, werden geröstet  und bekommen dadurch ihre bräunliche Färbung und verlieren viel Koffeein.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>