• Aoi Matsuri 2012 (16.05.)

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    Tempel Daigoji zur Kirschblüte (16.04.)

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    Kendo: Das 108. Enbu Taikai in Kyoto, 2012

    Jedes Jahr findet in Kyoto für vier Tage während der Golden Week das Enbu Taikai (演武大会 oder auch Kyoto Taikai 京都大会) im Butokuden und Budo-Center statt. Vom 2. bis zum 5. Mai bauen dort… [lesen]

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    Yabusame (Bogenschießen vom Pferd aus) am Shimogamo-Schrein (03.05.)

    Als Vorlauf zum Aoi-Matsuri (葵祭) am 15. Mai finden derzeit verschiedene Events in Kyoto statt, speziall am Shimogamo-Schrein. So fand am 3. Mai am Shimogamo Yabusame (流鏑馬) statt, Bogenschießen… [lesen]

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    60. Alljapanische Präfektursmeisterschaft Kendo 2012 in Osaka (29.04.)

    Am 29. April fand in Osaka wieder die 60. Alljapanische Präfektursmeisterschaft in Kendo statt. 47 Präfekturen traten gegeneinander an, um den Titel der besten Präfektur mit nach Hause zu nehmen. Gewinner 1.… [lesen]

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    Impressionen Kirschblüten 2012 in Kyoto

    Ein kleiner Ausschnitt aus meiner diesjährigen Ausbeute an Kirschblütenfotografie. In Gion 祇園 Wer nur mit der Kombination "altes Kyoto" und "Kirschblüte" glücklich ist, wird wohl nur im ältesten… [lesen]

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    Reise in den Norden von Kyushu: Einleitung

    Vom Abend des 27. März bis zum 03. April geht es für mich zum ersten Mal nach Kyushu (九州), eine der vier Hauptinseln Japans. Während die Reise am Anfang bis in den Süden von Kyushu geplant war,… [lesen]

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    Handwerk in Kyoto: Kaikado, Dosen zur Aufbewahrung

    Das Handwerksgeschäft Kaikado (開花堂) stellt seit seiner Gründung 1875 Dosen von höchster Qualität her. Am liebsten würde ich ja den Begriff "Teedosen" verwenden, aber das würde die Sache nicht… [lesen]

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    Handwerk in Kyoto: Tsujiwa Kanaami, Küchenartikel aus Drahtnetz

    Der Dank für diesen Artikel geht an Frau Dr. Meyer von der Universität Tübingen. Von ihrer Webseite ( www.kyotomeishozue.de ) habe ich überhaupt erst von Tsujiwa Kanaami erfahren. Es wird dringend… [lesen]

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    Reise nach Nagoya, Tag 2, Teil 1: Die Töpferstadt Tokoname (20.02.2012)

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Bancha 番茶


Teesorten Überblick


Bancha gilt als Alltagstee in Japan und wird daher auch am meisten getrunken. Neben seinem Geschmack macht ihn auch seine einfache Zubereitung sehr beliebt, einfach kochendes Wasser nehmen und fertig. Von der Qualität her zählt der Bancha zur unteren Kategorie. Bancha wird wie Sencha nicht abgedeckt und ist die ganze Zeit der Sonne voll ausgesetzt.

 

Charakteristiken

  • Das es eine Vielzahl an Banchasorten gibt, sind eindeutige Charakteristiken beim Ausssehen eher schwer auszumachen. Es gibt sowohl Bancha mit grünen Blättern (z.B. Yanagi) als auch mit braunen Blättern (z.B. Hojicha).
  • Geschmack je nach Art Senchaähnlich ohne die Senchatypische Süße (z.B. Yanagi) oder herb und kräftiger (z.B. Hojicha).
  • Aufguß entsprechend grünlich (meist auch trüb) oder braun.
  • Bancha hat generell wenig Koffeein und kann daher auch Abends und von Kindern getrunken werden.

Zubereitung

  • Wasserqualität weniger wichtig als bei z.B. Sencha.
  • Aufguß mit 100°C heißem Wasser.
  • Hält auch in Thermoskannen mittelmäßig (Yanagi) bis sehr gut (Hojicha).

Banchasorten

  • Hojicha – ほうじ茶 Gerösteter Grüntee.
  • Yanagi – 柳 Yanagi ist eine Sencha-Art mit groben Blättern und es werden größere, gereiftere Blätter als beim Sencha verwendet.
  • Genmaicha – 玄米茶 Yanagi gemischt mit Genmai-Reis (brauner Reis).

Bancha Herstellungsprozess

Die Teeplantage

Sonnenüberflutet sind die Teeblätter, die zu Bancha werden sollen, am wachsen. Bancha wird auf anderen Feldern angepflanzt als Gyokuro oder Matcha, deren Felder ab einer gewissen Zeit vor Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Tee-Ernte

88 Tage nach Frühlingsanfang (um den 02. Mai herum) wird es wegen der ersten Ernte im Jahr und der Teeherstellung sehr geschäftig. Nach den ersten Knospen Anfang April für etwa 30 Tage. Es wird nach eigenem Ermessen in die Zeit geerntet, in der die Teeblätter ihre Aromabestandteile und Geschmack in den Teeblättern speichern konnten.

Dämpfen

Bevor der Frischegrad der jungen Blätter fällt, werden sie gedämpft (innerhalb 12 bis 20 Stunden nach der Ernte). Um die frische Farbe und Aroma der jungen Blätter nicht zu schädigen, werden sie etwa 15 bis 20 Minuten lang gedämpft, dadurch werden die Oxidationsenzyme gestoppt. Diese Dämpfung wird nur bei Grünen Tee gemacht, im Gegensatz zu Schwarz- und Oolong-Tee.

Reiben und trocknen lassen

Die gedämpften Blätter werden gerieben,  dadurch entwirren sich die Fäden und die Geschmackskomponenten verbreiten sich überall im Blatt.

Das Ergebnis dieses Reibungsprozesses sind gerollte Teeblätter. Zuerst sind sie grob, doch durch gründliches Reiben werden sie nach und nach einheitlich. Indem der Wassergehalt der Blätter ausreichend verdampft wird, schützt man sie vor Verschlechterung ihrer Qualität.

Sortierung und Röstung

Nachdem die Teeblätter gedämpft, gerollt und getrocknet worden sind, durchgehen sie einer weiteren Sortierung. Die Knspoen, Flocken, feine Stängel und eng zusammengerollte Blätter werden für Sencha verwendet, während größere Stängel und grobe Blätter für Bancha benutzt werden. Die Banchablätter, die für die Herstellung von Hojicha bestimmt sind, werden geröstet  und bekommen dadurch ihre bräunliche Färbung und verlieren viel Koffeein.


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