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Autor von Satori-Nihon.de ist Christian Kaden. Inhaltlich geht es um Japan.
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Allgemeine Tipps zur Zubereitung
Je hochwertiger der Tee, desto kniffliger ist die Zubereitung. Vor allem Details entscheiden bei einem hochwertigen Tee, ob das Result ein “lediglich” guter Tee oder ein sehr guter Tee – wie es dann sein sollte – wird.
Ich möchte daher hier ein paar Tipps auflisten, über die man bei Recherche nur selten stolpert, aber ungemein wichtig sein können. Zu Brühzeiten etc. werde ich hier aber nichts sagen, in der Hinsicht kann man sich (meistens) an die Empfehlung auf der Verpackung halten.
Aber keine Sorge: die Hinweise hier gehen schon ziemlich ins Detail. Auch wenn man sie nicht beachtet, kann man trotzdem noch guten Tee machen.
Hartes und weiches Wasser [sicher]
Grundlegend: Hartes Wasser ist Gift für den Teegeschmack.
In Deutschland ist hartes Wasser sehr verbreitet und oft merkt man es an einer Mineralschicht auf dem Tee. Abhilfe kann ein Wasserfilter schaffen oder wenn man jemanden kennt, aus dessen Wasserhahn weiches Wasser kommt (welches dann dem Wasserfilter vorzuziehen ist). Kommt aus dem Leitungshahn hartes Wasser, sollte man auf jeden Fall einen Wasserfilter verwenden – allein schon, um Kalkablagerungen zu mindern.
Bisher sind mir zwei Wasserfilter bekannt: Wasserfilter von Brita und Wasserfächer von Bellima. Eine Empfehlung für eines der Systeme kann ich leider noch nicht aussprechen.
Zu Brita:
Zu Bellima:
Wassertemperatur [sicher]
Die Wassertemperatur ist enorm wichtig für die Zubereitung. Wenn man kochendes Wasser direkt in ein nicht vorgewärmtes Gefäßt schüttet, kann die Temperatur oft schon um 20 Grad fallen, was für einen Schwarztee schon zu niedrig ist. Daher bei Schwarztee das Gefäß zum aufbrühen mit heißen Wasser vorwärmen. Ein Thermometer hilft natürlich, die Wassertemperatur festzustellen (z.B. von der Teekiste).
Luft im Wasser [unsicher]
Teewasser braucht Luft. Luft entweicht vor allem dann, wenn es zulange kocht. Daher direkt den Wasserkocher abschalten, wenn das Wasser kocht.
Um Luft ins Wasser zu kriegen, kann man das Umschütten auch aus höherer Lagen machen, wobei ich nicht sicher bin, ob dies wirklich etwas bringt. Sieht aber gut aus ;-)
Chlor im Wasser [unsicher]
Das kochende Wasser sollte man noch zwei Minuten stehen lassen, damit sich der Chlorgeruch vollständig verabschieden kann.
Abtropfen lassen [sicher]
Wenn man mehrfach mit den gleichen Teeblättern aufgießenn möchte, sollte man versuchen den Tee so gut wie möglich abtropfen zu lassen, damit die Teeblätter nicht weiter ihre Inhaltsstoffe in die Restmenge Wasser abgeben. Aber auch sonst sollte man versuchen, den Tee so gut wie möglich abtropfen zu lassen, denn man sagt, die Essenz steckt vor allem in den letzten Tropfen.
Teebeutel [Glaubensfrage]
Ewiger Zankapfel Teebeutel: Viele sagen, Teebeutel zu benutzen wäre kein wahrer Teegenuß oder gar eine Verspottung dessen. Wenn man nun aber dieselben Teeblätter verwendet, frage ich mich, was denn bitte der Unterschied sein soll, wenn man einmal ein zusätzliches Gefäß verwendet, ein anderes Mal einen Teebeutel. Eine Zeremonie werden in Deutschland die wenigstens abhalten. Zwar bekommt man den besten Geschmack sicherlich, wenn man die Teeblätter frei entfalten lässt, aber so einen feinen Geschmackssinn muss man erstmal haben. Sicherlich werde ich aber nicht die Teebeutel aus dem Supermarkt empfehlen. Für mich kommt es vor allem auf zwei Sachen an: auf den Inhalt der Teebeutel und das Trinken an sich – die Zubereitung sollte nicht im Vordergrund stehen. Sicherlich werde ich aber nicht die Teebeutel aus dem Supermarkt empfehlen.
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